Suche

B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  XY  Z


Fulltext Search: Only Search Title



Einträge 1 bis 1 von 1

Begleiterkrankungen
 



Liebe St.PaulianerInnen und St. DeprianerInnen!

Dieses Lexikon ist eigentlich gar kein Lexikon, sondern es soll euch eine Motivationsquelle sein, eurer (oder eures Freundes/Angehörigen) derzeitigen Verfassung auf den Grund zu gehen. Damit meine ich weder einen „Mopo-Schnelltest“ und erst recht keine psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnose/Ferndiagnose.

Wir müssen auch noch einmal ganz besonders darauf hinweisen, dass wir ganz sicher keinen Anspruch auf und vor allem keine Haftung für jegliche Form von Ferndiagnostik übernehmen. Diesen Job sollten dann doch weiter die netten Psychos (ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialpädagogInnen mit Zusatzausbildung) übernehmen, denn die haben das studiert.

Trotzdem haben wir hier bei St. Depri eine Menge Fachwissen und vor allem Erfahrung mit der Krankheit Depression vorzuweisen. Daher ist dieses Depri-Lexikon eine Mischung aus professionellem Wissen und der Sichtweise von Betroffenen - hoffentlich nicht so trocken und mit möglichst wenig Fachchinesisch!

Vielleicht erkennst du dich ja in einem oder mehreren Bereichen des Lexikons wieder. Das wäre kein Wunder: Viele Menschen sind einmal in ihrem Leben in einer depressiven Phase oder haben zeitweise Symptome einer Depression, was aber nicht gleich heißt, dass sie krank sind. Nein, soweit gehen wir hier nicht! Aber eine Message sollte hier rüber kommen: Depressionen sind eine Erkrankung und müssen behandelt werden.

Solltest du dich also schon eine ganze Weile kaum noch wiedererkennen, dir quasi selbst fremd vorkommen, kaum noch Energie haben, keinen Spaß mehr an irgendetwas Schönem und/oder eine sehr gedrückte oder empfindliche (dünnhäutige) Stimmungslage aufweisen, dann möchten wir dich motivieren (oder die/den Betroffene/n ansprechen), wenigstens einmal Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen. Einfacher wäre es aber, du nutzt UNS, St. Depri, kommst zu einem unserer Stammtische oder meldest dich per Kontaktseite bei uns und wir unterstützen dich in der Abklärung dieses unangenehmen Zustandes.

Das beste Argument: Du gehst wahrscheinlich auch mit Halsschmerzen oder Magenproblemen zum Hausarzt, nur um auf Nummer sicher zu gehen! Zunächst kannst du aber natürlich ein bisschen weiterlesen und schauen, ob die Statements und Gedanken von Betroffenen, die wir hier im Lexikon haben, etwas mit dir (deinem Freund/Bekannten/Angehörigen) zu tun haben könnten.